Zum guten Schluss

 

Liebe Leut, es isch soweit:
Vorbei isch nun die Fasnetszeit.

Anders war se, des isch klar.
Ned so wie in de vorig´ Jahr!

All die schene Häs ond Maska
mussten in dem Kaschda raschda.

Ons war klar – ond des ganz schnell –
Dies Johr gohts bloß virtuell.

Zum Abstauba vom Vorstand en Gruß mit Proschd,
war leider nur en kleiner Troschd.

Die Narrenbaum-Challenge kam gelega,
denn Traditiona muss mer pflega!

Und so sah´s vor manchem Haus
doch scho ganzschee närrisch aus!

Fasnet isch fröhlich, Fasnet isch bunt,
so gings au bei de Kender rund.

Auf viele Bilder hend se zeigt,
wie groß se isch die Narrafreid!

Für die Große wurd´s au nett
bei osrem Online-Videochat.

Dr Online-Obend wer hätt´s dacht,
hot älle ganz viel Spaß no gmacht!

Es hend sich wilde Gschichta zutraga,
den Micha hot dr Schlauchi im Wettessa gschlaga.

Es wurde gsonga, danzt ond glacht,
mir hend an schena Obend verbracht!

S war die günschdigschd Fasnet aller Zeit,
da hot s närrische Konto sich gfreit!

Doch für die Kinderkrebshilfe des isch doch klar,
machet mir dr Geldbeidl uff – wie jedes Jahr!

Helfa ko so oifach sei,
bis zom 30.03. hend ihr no Zeit!

Denn au des isch guader Narrabrauch,
wo mer helf ko, da duad mers auch!

Wie jedes Jahr so heißt´s au heid:
„Jedem zur Freud ond koinem zom Leid!“

Jeder für sich ond trotzdem mitnand
hen mir die Fasnet dann verbrannt.

Mir freued ons auf nächstes Jahr ond rufet verwega:
„Sind ned traurig, ´s got scho dagega!”